
Stever-Lippe-Passage © ADFC Haltern am See
Vorrang für Stever-Lippe-Passage
Die Sichtverhältnisse sind schlecht und über die Stever-Lippe-Passage läuft der Durchgangs(rad)verkehr. Wird es hier eine Vorfahrt gegenüber dem Werksverkehr zum Wasserwerk geben?
Dank des beharrlichen Einsatzes eine Bürgerinitiative steht die Passage unterhalb des Recklinghäuser Damms vor der Realisierung im Sommer 2026. Damit entsteht eine sichere und ampelfreie Verbindung zwischen Bossendorf und Haltern-Mitte bzw. Stausee. Offen ist noch, wie die Kreuzung mit der Wasserwerkstraße am Nordende der Passage gestaltet wird. Als ADFC fordern wir:
- Wiederherstellung des Durchfahrtverbots für Kraftfahrzeuge zwischen Klärwerk und Stauseekampfbahn
- Vorfahrtregelung für die Stever-Lippe-Passage/Papenbrückstraße
- Stoppschilder und Schwellenbarrieren an der Wasserwerkstraße
Begründung:
Zu 1): Der nördliche Teil der Papenbrückstraße zwischen Schwimmbad und Klärwerk war als Weg am Rand des Naturschutzgebiets bis zur Umgestaltung der Recklinghäuser Straße für den motorisierten Durchgangsverkehr gesperrt. Inzwischen ist die Umgestaltung abgeschlossen und die Straße sollte allein nur noch für Anlieger freigegeben sein, da sie als Abkürzung zwischen B58 und Gewerbe-gebiet genutzt wird, obwohl der Weg über die Durchgangstraßen zumutbar ist.
Zu 2) + 3): Die Sichtverhältnisse, bedingt durch die Unterführung des Recklinghäuser Damms, sind sehr schlecht und lassen weder von der Wasserwerkstraße noch von der neuen Passage aus ankommende Fahrzeuge rechtzeitig erkennen. Dabei wird die Stever-Lippe-Passage eine insbesondere von Schülern genutzte Durchgangstrasse sein. Ein beachtlicher Anteil wird außerdem aus der Passage kommend links abbiegen und damit dem schlecht erkennbaren Verkehr von der Recklinghäuser Straße noch direkter ausgesetzt sein.
Die Wasserwerkstraße dagegen fungiert lediglich als Zufahrt zum Werksgeländer der Gelsenwasser AG (und zum zukünftigen Bauhof). Durch ihren gradlinigen Verlauf verleitet sie zu erhöhter Geschwindigkeit. Um Unfälle vorzubeugen, fordern wir, an dieser Stelle Maßnahmen zur Geschwindigkeitsbegrenzung und den Vorrang des Radverkehr.




